Frau beim Nordic Walking

Nordic Walking Schuhe

Bevor Sie mit dem Nordic Walking starten, sollten Sie sich vorher gute Schuhe zugelegt haben. Das ist das A und O bei dieser Ausdauersportart. Der Schuh soll das Abrollen des Fußes ermöglichen, den Aufprall abfedern und die Bewegung stabil und kontrolliert führen. Tragen Sie bitte keine Turn-, Tennis- oder Fitness-Schuhe vom Wühltisch. Das erscheint einem von der Kostenseite zwar billiger zu sein, aber damit schadet man sich letztendlich. Durch die richtige Schuhwahl lassen sich Verletzungen vermeiden. Nicht nur Walkingschuhe sondern auch leichte Trekking- oder Laufschuhe sind hierfür geeignet. Suchen Sie für den Kauf am besten ein Spezialgeschäft auf. Diese verfügen in der Regel über ein Laufband. Scheuen Sie sich nicht, dieses für einen barfüssigen Probelauf zu nutzen. Ihr Lauf wird aufgezeichnet und vom Fachverkäufer auf ihre Fußstellung analysiert. Falls vorhanden, nehmen Sie getragene Sportschuhe zur Begutachtung mit. Der Verkäufer kann am Zustand der Schuhe und dem Sohlenabrieb viel über Ihr Abrollverhalten erkennen. Probieren Sie verschiedene Modelle an. Achten Sie auf die Schuhgröße und Fußweite. Die Zehen sollten genügend Spielraum für freie Bewegung haben. Vor der großen Zehe sollte ein Finger breit Platz sein. Außerdem ist es ratsam, auch diese Schuhe erst nachmittags zu kaufen, da die Füße durchs Laufen und die Wärme größer werden. Ansonsten stoßen Sie vorne an und laufen sich Blasen und blaue Zehennägel. Berücksichtigen Sie beim Kauf auch Ihr Körpergewicht. In erster Linie sollte der Schuh stabil sein und in zweiter Linie leicht. Der Trainingsuntergrund spielt ebenfalls eine Rolle bei der Schuhwahl. Auf ein gutes Profil ist zu achten. Für Waldboden, Schnee und Matsch ist ein Schuh mit starkem, griffigen Profil angebracht. Für Asphalt sollte er besser gedämpft und breiter sein. Walkingmodelle werden überwiegend in den unauffälligeren Farben Dunkelblau, Braun, Grau und Schwarz angeboten. Viele namhafte Hersteller bieten Damen- und Herrenversionen an. Die Damenmodelle sind meistens etwas schmaler geschnitten, mit denen der ein oder andere Mann mit schmalem Fuß auch zurechtkommen könnte. Für Damen mit breiten Füßen gilt das umgekehrte. Die wichtigsten Entscheidungsmerkmale für die Schuhwahl sind Ihr Typ, Ihr Körpergewicht, Ihr Fuß und das Trainingsgebiet. Auch Fußfehlstellungen sollte der Fachverkäufer beim Beratungsgespräch berücksichtigen. Beim Knickfuß ist eine stabilere Fersenkappe und eine verstärkte Mittelsohle erforderlich. Bei ausgeprägten Fehlstellungen können Einlagen als zusätzliches Hilfsmittel in Betracht kommen. Zwischen 500 und 1000 Kilometern sollte ein gutes Paar Walking Schuhe aushalten. Allerdings, auch dieser Schuh hält nicht ewig. Ein Walking Schuh ist ein Verbrauchsgegenstand mit Abnutzungserscheinungen. Ist Ihr Schuh sehr bequem eingetreten? Oder ist die Mittelsohle weich geworden und stützt nicht mehr ausreichend? Es könnte an der Zeit sein, dass Sie sich von den „guten“ Schuhen trennen müssen. Die Zwischensohle können Sie durch Drücken mit dem Daumen überprüfen. Der Schuh muss den Fuß ausreichend stützen, und Sie dürfen nicht seitlich im Schuh kippen. Sollte dies der Fall sein, dann werfen Sie Ihre alten „Treter“ in den Müll. Ihre Gelenke und Achillessehnen werden Ihnen dankbar sein!